Sonntag, 20. Januar 2008

Es geht los

habe nun schon die erste mail bekomen, in der mir eine aufrichtige Liebes- Freundschaftserklärung gemacht wurde, mit all dem Bedauern über unseren Umzug, wie wichtig ihr unsere Freudnschaft ist und wie sehr sie darunter leidet, daß wir wegziehen und überhaupt...ganz arg traurig war diese mail.

Wie ich so etwas hasse und liebe.

Es ist einfach grausam.

Habe ich schon erwähnt,

daß es auf Vollmond zugeht.............

Nachspüler

Seit Tagen beschäftige ich mich immer wieder mit derselben Frage:
"Ist das Nachspülen wirklich soo wichtig?" Ich bin nämlich kein Nachspüler, noch nie gwesen.
Bisher kam das Thema eigentlich nur beim Pfingstcamp oder im Frauenurlaub auf, wenn die Anderen fragten: "Spülst Du nicht nach?"
Ich rede vom Nachspülen nach dem manuellen Geschirrspülen. Damit alle angeblich schädlichen Spülireste vom Geschirr runter sind, und dadurch weitere 30 Liter Wasser und 5 Kubik Gas (wegen des WARMEN Wassers) verbraucht wurden.

Ich hasse übrigens Geschirrspülen. Aber natürlich hat unsere Spülmaschine vor ein paar Wochen den Geist aufgegeben. Das klaut einem doch ein ganzes Stück Lebensqualität. Und als hätte ich nicht schon genug zu tun.

*Unsere neue, superturbomoderen Maschine steht schon im neuen Haus *freufreu*! Ich werde sie nächstes Wochenende bei der Jungfernfahrt erst einmal knutschen.

Samstag, 19. Januar 2008

ERSTER AUSFLUG

Heute war für Jan ein ganz besonderer Tag.

Er machte heute seinen allerersten Spaziergang draußen.
Mit neuen Schuhen, an Mamas Händen.
Nach langer anfänglicher Skepsis ging es los. Zur Nachbarin, die Treppe hoch, bis in deren Küche und wieder zurück nach Hause. Dann im Eilschritt dem Papa hinterher wieder zu den Nachbarn.
Ein paar Kunstrunden auf dem Hof, dann war eigentlich die Puste aus. Aber der Flitzer wollte nicht innehalten.............

Ach, wie schön, dann kann ich mit ihm tagsüber auch einfach nur ums Haus herum Luftschnappen und muß nicht immer die gleichen Runden durch die Reben ziehen.

Die Geister, die KEINER rief

Seit zwei Wochen schon weilen sie unter uns. Zuerst war ihre Anwsenheit nur nachts subtil zu spüren....Schlaf hatten wir trotzdem wenig.
Seit einer Woche treiben sie ihr Unwesen. Tag und Nacht. Und das sind keine HUI-Buh-Scherze. Nein, sie plagen, sie quälen, sie sind grausam. Und unsichtbar.
Es sind bestimmt die schlimmsten Plagegeister, von welchen kleine Kinder befallen werden können.

Sie heißen BACKENZAHN-EINS und BACKENZAHN-ZWEI.

Sie machen uns gerade das Leben zur Hölle. Der arme kleine Wurm. Er leidet sooo sehr. Mama und Kind schlafen seit einer Woche im Wohnzimmer auf dem Schlafsofa - bzw. verweilen dort während der Nachtstunden.
Erstens, damit der Papa wenigstens noch annähernd arbeitsfähig ist, zum Anderen, weil im ehelichen Bett gar kein Platz wäre für zwei Erwachsene und ein schreiendes, sich rumwälzendes und rumwerfendes Würmchen.

Ich geh' am Stock!!!!!!!!!!!!!!!!!

Sieben

Tage müssen wir uns noch gedulden......
dann können wir endlich in unserem herrlichen, wunderschönen, freundlichen und geräumigen Hause wohnen :)

Freitag, 18. Januar 2008

Vertrauen

Toll, wenn man Menschen kennt, denen man blind und ohne die kleinsten Bedenken, entspannt und mit richtig gutem Gefühl sein Kind anvertrauen kann.

Donnerstag, 17. Januar 2008

HAPPY BIRTHDAY WÜRMCHEN

Heute Morgen

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17.01.07

Heute vor einem Jahr, gegen 11.45 Uhr schoben mich eine nette Hebamme und ein ebenso netter Anästhesist in den OP-Bereich der Wahlklinik. Kurz darauf erschien ein netter Zivi, der sich mir vorstellte, dann noch eine Person, ebenso mit Namen. Zu dritt, äh viert wurde ich auf einen harten OP-Tisch gehieft (ich wollte ihnen schon einen Kran empfehlen).
Nur kurze Zeit später rollte das gestrandete Walross in den OP. Wow, das war ja mal cool. Mit riesengroßen Fenstern, durch welche hindurch man das reale Leben draußen beobachten konnte. Das sah an diesem Tag sehr nach einem Sturm aus.
Eine Schwester begrüßte mich (mit Namen), noch ein Zivi, noch 'ne Schwester, in einer Ecke erblickte ich vermummt meinen Freund.....alle in blau!
Der Anästhesist bat mich, mich auf dem kalten OP-Tisch, in diesem eiskalten OP-Raum zu setzen, Beine baumeln lassen und Rücken krumm zu machen. Hahahahah, Rücken krumm machen? Wie denn, mit dieser Kugel?? Dabei war mir gar nicht zum Lachen zmute. Ich zitterte am ganzen Körper wie Espenlaub, weiß nicht, ob und wann ich jemals solch eine Angst hatte.
Die Hebamme, die Göttliche, kam mir zu Hilfe, bot mir ihre Hand zum Halten an. Ich hielt sie nicht, ich packte zu und brach ihr bestimmt alle Knöchelchen der linken Hand.
Der Doc klebte überdimensionale Pflaster auf den Rücken und pinselte dann darauf rum.
Tief ein- und ausatmen: jetzt passierts. Aaaah, ein Piks, ein minikleiner alberner Piks, das muß die Vorhut gewesen sein, der Hammer kommt noch.
Der Doc drückt kräftig mit dem Finger auf meine Wirbelsäule, denke ich, aber das war der "Hammer", auf den ich wartete. Er meinte, es würde jetzt warm werden, bis in die Beine. Ach ja, ich mekte nichts. Nichts, hallo, ich merke meine Beine nicht mehr.
Das war's! Wow! Dieser Felsbrocken, der da auf den Boden plumpste, war bis ins Universum zu hören. Ich war auf einmal ganz schön entspannt.
Der Rest ging ganz schnell. Bauch aufgschnippelt, ein bißchen rumgerumpelt, Kind schreien gehört, Kind eine Sekunde gesehen, Hebamme und Freund verschwunden. Mit dem Würmchen wiedergekomen, mir kurz gezeigt: "Ohje, ohje, ohje, der sieht ja aus wie der Papa. Die Nase! Ohje, ohje, ohje."
Kind, Freund und Hebamme verschwunden. Bauch zugeschnürt, alles versorgt und ab in den Aufwachraum (Das Ganze ging 19 MINUTEN!!!!!!!!!!!!!). Im Aufwachraum hellwach zwischen schnarchenden Männern gelegn und blöd gewartet. Das war vielleicht mal ätzend.
Dann durfte ich endlich in den Kreißsaal, wo der stolze Papa mit dem Würmchen auf dem Bauch im Bett lag.

Endlich durfte ich das kleine Wunder in die Arme schließen. Ohjöööö, wie klein (48cm) der ist, und so wache Augen!!!!!!!!!!

Wir entschieden uns, dieses Gottesgeschenk soll einen Namen bekommen, der von Johannes abgeleitet wird.

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Mittwoch, 16. Januar 2008

Mmmh

Jobs gibt es, die kämen mir nie ins Haus...

Als wäre es erst gestern gewesen

so kommt es mir vor, wenn ich daran denke, was vor einem Jahr war.

Gestern vor einem Jahr hatte ich einen Termin beim Anästhesisten in der Klinik, in welcher mein geplanter Kaiserschnitt stattfinden sollte. Scheiss KS. Aber nach einer Risiskoschwangerschaft (uterus bicornis mit großem Risiko einer späten Fehl-, bzw. viel zu frühen Frühgeburt), die dazu kritisch mit Blutungen begann, war die Aussicht auf einen KS eher Nebensache...
Das einzige Problem, welches sich für mich darstellte, war die Sache mit dem GEPLANTEN ET und der PDA.
Ich wollte auf keinen Fall mein Würmchen früher holen lassen, als daß es von alleine wollte. Sprich, erst wenn ich Wehen habe.

Die Ärzte in der Uniklinik sagten in der 9. Woche, daß unser Würmchen auf jeden Fall nicht vor der 30.Woche kommen sollte. Erstes Aufatmen, als diese dann Ende November hinter uns lag. Zweites Aufatmen, als das Elterngeld gesichert war und dann nur noch Bammel vor der PDA.

Damit im Fall der Fälle schon mal alle Formalitäten geklärt und Unterschriften über Risiken etc, geleistet waren, hatte ich also diesen Besprechungstermin mit dem Narkose CA.
Ich fragte ihn, was er denn meinte, ob das Risiko für dieses grauenhafte Nadelindiewirbelsäulestechen höher sei, wenn ich mit Wehen käme. Er sagt mit einem verschmitzten Lächeln: "Naja, wenn wir in Ruhe arbeiten können, ist es für Sie besser und für das Kind auch." Wusch!!! Und nu??????

Die folgende Nacht träumte ich von riesengroßen Nadeln, die ganz schrecklich wehtaten. Mein damals Noch-Freund rat mir, doch einen Termin in der Klinik für den KS zu machen. Ja super, und die Nacht davor dreh' ich dann mal kurz durch, weil ich weiß, daß ich diese Folter über mich ergehen lassen muß??? Nein!.............brodel,brodel........ also gut! Ich machte einen Termin, der 10 Tage später - 1Woche vor dem ET- stattfinden sollte.

An diesem Tag fühlte ich mich unglaublich erleichtert. Trotz meiner Wampe, meiner Ischiasprobleme und meiner von Wassser aufgedunsenen Marshmellowhände, entwickelte ich an diesem Tag Energien, wie ich sie in den letzten Monaten nicht mehr hatte und machte einen Großputz (das müsste manch erfahrener Muttter ein Grinsen über die Lippen bringen).
Am Abend noch schön in die Wanne, Beine rasieren und entspannen.

Am nächsten Morgen, gegen 8 Uhr wachte ich auf, mit den Worten: "Ich glaube, ich hab' Wehen." Nachdem mein Freund nicht so recht wußte was tun, ging er erstmal Brötchen holen und entschied sich, nicht zur Arbeit zu gehen.
Als er zurückkam, bat er mich, in der Klinik anzurufen, da einem im Geburtsvorbereitungskurs ja keiner sagt, wann man sich auf den Weg zur Entbindung begeben soll, wenn ein KS geplant ist und die Wehen einsetzen. Ich aber entschied, erst einmal zu duschen.
Anschließend rief ich in der Klinik an und fragte. Die Antwort:" Wie wär's, wenn Sie sich mal auf den Weg machen??" OH!! Echt??? Jetzt schon???

Also gut, Tasche ins Auto und los.

Im Kreißsaal wurden wir von einer supernettenlieben Hebamme empfangen. Als dann noch der OA meines Vertrauens (ich kannte ihn von einem anderen Klinikaufenthalt) den Raum betrat, war ich doch sehr erleichtert. Zehn Minuten später erkläte der Doc uns, daß wir spätestens in einer Stunde Eltern sein werden. Waaaaas? Sooooooo schnell? Oh gott!! Mein Gatte ging daraufhin erstmal schnell frühstücken (das hatte er in weiser Voraussicht - naja, habe ich es ihm nicht empfohlen?:)- mitgenommen und im Campingbus geparkt).
Und dann ging alles ganz schnell. Sexy OP-Kleidung anziehen, wiederlich ekligen Katheter gelegt bekommen, Infusionsnadel in den Handrücken gestochen und die Hebamme nach etwas zum Beruhigen gefragt. Ich hatte soooo höllische Angst vor der PDA. Da bewegte sich mein Bett auch schon in Richtung OP. Da heraus kam, ein weiterer Stein fiel mir vom Herzen: der nette und sehr vertrauenswerweckende CA der Anästhesie. "Hallo Frau Rebenwanderin!" "Tja, so schnell sieht man sich wieder!" (..)

Sonntag, 13. Januar 2008

Er spricht!!!!!!!!!!!!

Jetzt ist es amtlich und besiegelt und WAHR!
Jan spricht. Ganz sicher.
Er sagt "MAMAM" und "BABAB" und meint dann wirklich MAMA und PAPA. Süüüüüüß!
Das quietschige "NAIN, NAIN" mit dem gleichzeitigen Kopfschütteln setzt er auch schon bewußt ein. Meistens dann, wenn er satt ist, oder die Pampe den Brei nicht mag.
Nachbrabbeln tut er natürlich "Da Da", aber auch "dch" = doch.
Jetzt wird's luschtig :)

Samstag, 12. Januar 2008

Bidddeschön.

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Blogcounter

Obigen möchte ich installieren, aber ich blicke es nicht, er zählt nicht. Kann mir jemand helfen?
Familie Schwaner ist da doch so bewandert, oder? Oder wie ist es denn mit Mayas Familie?
Oder, oder.....help!

Winke, winke

Heute morgen, bevor ich mich gehetzt und gestresst auf den Weg zu meiner Fortbildung machte, gab ich meinem Würmchen ein Küsschen, sagte "tschüß" und "winke, winke".
Der Kleeene, überglücklich zu wissen, um was es anscheinend geht, strahlte den Papa an und winkte ihm zu. So, wie halt jeden Morgen.
Das machte er dann auch in meine Richtung, immernoch strahlend, als ich Richtung Wohnzimmertür lief.
Aber als ich die Haustür öffnete, da weiteten sich seine Pupillen, das Lächeln erstarb, das Würmchen krabbelte hektisch in meine Richtung und fing bitterlich an zu weinen.....*ohjöö*. Das war das erste Mal, daß er weinte, als ich ging....

Großelterliche Frühförderung

Ich habe ganz vergessen zu erzählen, was unser Würmchen in den letzten zwei Wochen für Entwicklungssprünge gemacht hat.
War ja in der neuen Heimat beim Putzen und Co, während die Omi sich um Jan kümmerte. Und das tat sie seeeeehr intensiv. Dabei heraus kamen enorme Fortschritte, sodaß der Papa nach 4 Tagen Abstinenz aus dem Staunen gar nicht herauskam:

Die kleine Wurscht klatscht voller Glück in die Hände (dazu hat er echt lange gebraucht), reißt die Arme hoch, wenn Oma (bei mir klappt es nur selten) fragt: "Wie groß ist der Jan?", und wenn Oma "Jan dumm dumm" sagt, klatscht er sich gegen seinen dünnbehaartes Köpfchen....naja, ob das sooooo förderlich ist :).

Wie ein kleines Äffchen ersteigt er in einem Eiltempo jede Treppe und kann trotz seiner kurzen Beinchen sein Bobbycar rückwärts in Bewegung setzen.
Seit zwei Tagen setzt er sich auch schon alleine drauf -und- ganz nach dem Vorbild seiner Tante (hihi, selbst Schuld, sie hat es ihm beigebracht) legt er die Beine auf der Motorhaube ab und wartet, daß man ihn durchs Haus schiebt. Und wehe, wenn nicht.

Außerdem ist er der Ansicht, daß am Essenstisch alle das Gleiche essen sollen, egal ob mit Chili gewürzt und egal, wie groß das Fleisch ist...Brei auf jeden Fall ist für Babys, aber nicht für Jan!!!!!!!!!!!

Ach, einfach schön, jeden Tag was Neues zu entdecken.

Zwei Wochen

bis ich nach 26 Jahren Baden-Württemberg den Rücken kehre und nach Bayern ziehe.

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