Letzter(???) Teil
So, meine lieben Leser, weiter geht's. Ich danke Euch für Eure Geduld und Eure Treue, Ihr werdet es nicht bereuen:)
Wir kamen also an jenem besagten Sonntagabend auf Fehmarn an unserem Wunsch-Campingplatz an. Ich schickte mal wieder den Männe vor zur Anmeldung (ich war so genervt, das wäre nix mehr geworden: die Zicke aus dem Süden!) und verweilte so lange mit Würmchen auf dem Deich.
Ich ließ den Blick schweifen, stutzte, schweifte weiter, nochmal zurückschweifen, fokussieren. Da war echt was los auf dem Campingplatz. Und da stehen welche an der Anmeldung an. Ich verbot mir meinen Gedanken weiterzudenken...wurde zum Glück von einem Paar angequatscht. Aber das komische Gefühl ließ mich nicht los. Ah, da kommt ja mein Herzblatt..... Die Mundwinkel gingen nach unten, die Augenbrauen nach oben, meine Befürchtung bestätigte sich: "Der Platz ist voll." Voll mit Bayern und Schwaben, die alle am selben Wochenende angereist sind. "Und jetzt?" "Was und jetzt?" Oh, war ich genervt.
Aber, der nette Mann vom Campingplatz bot uns an, seinen Parkplatz als Übernachtungsplatz zu nehmen. Uff, da war ich aber froh. Also konnte ich das Würmchen füttern und sofort danach gingen wir in die Platz-Gaststätte zum Essen. Oh nein, wie unerhört. Mein Mann hatte natürlich nichts Besseres zu tun, als sich über das Bier zu beschweren. ..hihi, Empörung! Das war aber auch wie abgestanden.
Wir verbrachten die nächsten Tage faulenzend, schlafend, lesend (ich konnte mich nicht mehr von Franktrennen), spazierend, entspannend und fahrradfahrend.
Dann kam der Freitag und mit ihm der Regen. Außerdem hatte mein Mann mit seinemFußballschaden Interesse für Füßball schon einige Tage vorher angekündigt, daß er an diesemAbend mit dem Rad nach Burg fahren und sich das Bundeliga-Auftaktspiel anschauen wolle. Ich war natürlich überhaupt nicht begeistert, einen Abend alleine auf dem Campingplatz zu verbringen. Aber da iss er stur. Er machte sich dann bei Regen auf nach Burg (eine Stunde gegen den Wind). Ich lag mit Jan, der bereits schlief, oben in unserem Bett und widmete mich Frank, als ich entferntes Donnergrollen vernahm. Der Regen wurde stärker, Wetterleuchten, lauteres Donnergrollen, noch stärkerer Regen, usw. Ich überlegte mir, was ich machen wolle, wenn das Gewitter näher käme, ich müßte mit Jan runterklettern und das Dach runterklappen. Der Regen wurde sintflutartig. War das der bevorstehende Weltuntergang? Müssen wir vielleicht vom Campingplatz? Der lag direkt am Deich. Oh, meinem Mann habe ich den Autoschlüssel mitgegeben, da ich keine Lust hatte in der Nacht aus meinem warmen Bette raus und runterklettern zu müssen, um ihm mitten in der Nacht die Tür zu öffnen (so bin ich). Und unabgeschlossen verbringe ich KEINE NACHT in unserem Mobil ohne Beschützer. Ich bin ein Schisser Ohnegleichen.
EXKURS: Mein Mann saß in Burg in der Kneipe, welche der Wirt verließ, um in seinem Haus nach dem Rechten zu sehen, alle Feuerwehren fuhren aus, die Straßen standen unter Wasser und er konnte nichts tun, als abzuwarten, bis das Wetter sich verzog.
Am nächsten Morgen war in den Nachrichten von Evakuierungen der Campingplätze auf Fehmarn zu hören.
Das Donnergrollen und Wetterleuchten hielt respektvollen Abstand zu uns (wir waren auf der Nordseite der Insel) und wir hatten eine ruhige, wenn auch feuchte, Nacht.
Wir beendeten den Urlaub mit einem Zwischenstop in unserer neuen Heimat und kamen dann nach insgesamt drei Wochen wieder Zu Hause an. Und wir waren froho, wieder daheim zu sein. Ich muß ja nicht erwähnen, daß bei allen Zwischenfällen auch die Stimmung immer wieder ihren Tiefpunkt erreichte und wir uns gelegentlich ganz schön anpampten. Ich hätte meinen frischen Ehemann zwischendurch auch gerne mal in den Zug nach Hause gesetzt.
Aber nu is alles gut!!!!!
Wir kamen also an jenem besagten Sonntagabend auf Fehmarn an unserem Wunsch-Campingplatz an. Ich schickte mal wieder den Männe vor zur Anmeldung (ich war so genervt, das wäre nix mehr geworden: die Zicke aus dem Süden!) und verweilte so lange mit Würmchen auf dem Deich.
Ich ließ den Blick schweifen, stutzte, schweifte weiter, nochmal zurückschweifen, fokussieren. Da war echt was los auf dem Campingplatz. Und da stehen welche an der Anmeldung an. Ich verbot mir meinen Gedanken weiterzudenken...wurde zum Glück von einem Paar angequatscht. Aber das komische Gefühl ließ mich nicht los. Ah, da kommt ja mein Herzblatt..... Die Mundwinkel gingen nach unten, die Augenbrauen nach oben, meine Befürchtung bestätigte sich: "Der Platz ist voll." Voll mit Bayern und Schwaben, die alle am selben Wochenende angereist sind. "Und jetzt?" "Was und jetzt?" Oh, war ich genervt.
Aber, der nette Mann vom Campingplatz bot uns an, seinen Parkplatz als Übernachtungsplatz zu nehmen. Uff, da war ich aber froh. Also konnte ich das Würmchen füttern und sofort danach gingen wir in die Platz-Gaststätte zum Essen. Oh nein, wie unerhört. Mein Mann hatte natürlich nichts Besseres zu tun, als sich über das Bier zu beschweren. ..hihi, Empörung! Das war aber auch wie abgestanden.
Wir verbrachten die nächsten Tage faulenzend, schlafend, lesend (ich konnte mich nicht mehr von Franktrennen), spazierend, entspannend und fahrradfahrend.
Dann kam der Freitag und mit ihm der Regen. Außerdem hatte mein Mann mit seinem
EXKURS: Mein Mann saß in Burg in der Kneipe, welche der Wirt verließ, um in seinem Haus nach dem Rechten zu sehen, alle Feuerwehren fuhren aus, die Straßen standen unter Wasser und er konnte nichts tun, als abzuwarten, bis das Wetter sich verzog.
Am nächsten Morgen war in den Nachrichten von Evakuierungen der Campingplätze auf Fehmarn zu hören.
Das Donnergrollen und Wetterleuchten hielt respektvollen Abstand zu uns (wir waren auf der Nordseite der Insel) und wir hatten eine ruhige, wenn auch feuchte, Nacht.
Wir beendeten den Urlaub mit einem Zwischenstop in unserer neuen Heimat und kamen dann nach insgesamt drei Wochen wieder Zu Hause an. Und wir waren froho, wieder daheim zu sein. Ich muß ja nicht erwähnen, daß bei allen Zwischenfällen auch die Stimmung immer wieder ihren Tiefpunkt erreichte und wir uns gelegentlich ganz schön anpampten. Ich hätte meinen frischen Ehemann zwischendurch auch gerne mal in den Zug nach Hause gesetzt.
Aber nu is alles gut!!!!!
Rebenwanderin - 31. Aug, 23:27
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